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Portfolio Construction

Kurzzusammenfassung

  • Diese Seite definiert den verbindlichen Übergang von Modell-Signalen zu umsetzbaren Portfolio-Gewichten.
  • Gewichtung, Constraints, Turnover- und Liquiditätsregeln sind präzise und überprüfbar festgelegt.
  • Rebalancing folgt klaren Triggern inkl. Abweichungstoleranzen und Ausnahmebehandlung.

Ziel

Business-Nutzen: Sichert, dass aus validierten Signalen ein robustes, handelbares und regelkonformes Portfolio entsteht.

Signal → Gewichtung (verbindlicher Ablauf)

  1. Signal-Normalisierung: Winsorizing, Z-Score/Rank-Transformation je Universum.
  2. Richtungsabbildung: Long/Short-Entscheidung nach Signal-Schwellen.
  3. Rohgewichtung: proportional zu Signalstärke oder risikoadjustierter Score.
  4. Risikoadjustierung: Volatilitäts- oder Risikobeitrags-Skalierung.
  5. Constraint-Projektion: Optimierung unter harten und weichen Restriktionen.
  6. Handelsableitung: Ziel- zu Ordergewichten inkl. Kosten-/Liquiditätsprüfung.

Pflicht-Constraints

Constraint-KategorieStandardregel
PositionsgrenzeMaximalgewicht pro Titel (z. B. <= 5 %)
Sektor-/LänderexposureAbweichung zum Benchmark nur innerhalb definierter Bänder
Faktor-ExposureBeta, Size, Value, Momentum innerhalb Limits
Netto-/Brutto-ExposureStrategieabhängige Obergrenzen
KonzentrationHHI-/Top-N-Grenze zur Diversifikation

Turnover- und Kostenregeln

  • Turnover-Budget je Rebalance-Fenster ist vorab festgelegt.
  • No-Trade-Band: kleine Zielabweichungen werden nicht gehandelt.
  • Kostenmodell: Slippage + Gebühren + Market Impact sind ex-ante einzupreisen.
  • Fail-Regel: wenn erwartete Kosten den erwarteten Signalnutzen übersteigen, wird auf hold oder reduziertes Rebalancing gewechselt.

Liquiditätsregeln

RegelMindestanforderung
ADV-ParticipationOrdervolumen je Titel <= definierter Anteil am ADV
MindestliquiditätIlliquide Titel werden skaliert oder ausgeschlossen
AusführungsfensterHandelszeitfenster und venue-spezifische Limits dokumentiert
Stress-LiquiditätZusätzlicher Abschlag in High-Vol-Regimen

Rebalancing-Regeln

  • Standardfrequenz: z. B. wöchentlich oder monatlich je Strategieklasse.
  • Event-Trigger: Rebalance bei Limitverletzung, Regimewechsel oder starker Signaldrift.
  • Drift-Toleranz: Rebalance nur bei Überschreiten definierter Gewichtungsabweichung.
  • Exception-Pfad: Bei Daten-/Ausführungsausfall nur mit genehmigter Ausnahme (Gateway_ExceptionApproval).

Evidenz- und Audit-Trail

ToolPflicht-Evidenz
MLflowVersion der Signal-/Portfolio-Konfiguration, Kostenannahmen
Prefectflow_run_id, Rebalance-Trigger, Ausführungsstatus
OpenMetadataLineage von Input-Daten zu Portfolio-Output, Owner, DQ-Status

BPMN-Detailansicht

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BPMN-Kontext

  • IDs: ScriptTask_PortfolioConstruction
  • Input-Bezug: Freigegebene Signale, Restriktionen sowie Markt-/Risikodaten.
  • Entscheidungsbezug: Konstruktion eines umsetzbaren Portfolios innerhalb verbindlicher Limits.
  • Output-Bezug: Portfolio-Vorschlag als Input für Gateway_Acceptance und UserTask_Approval.